Samstag, 4. April 2026

Solar-Regenwasserpumpe



Ich begann an Ostern 2026 mit der Installation der kleinen Solaranlage mit Pumpe im Regenfass.
Ziel war es, Oma die herkömmliche Bewässerung, auf Grund Ihrer Rückenbeschwerden, mit der Spritzkanne deutlich zu erleichtern.

Die Vorbereitungen:
  • 2 meiner bestehenden Solarmodule verwenden. 2x 50Wp Kenmos amorphe-Si-Zellen
  • Solarladeregler Victron 75/15
    (ursprünglich chinesisches Produkt, leider für  meine Module nicht geeignet)
  • 12V 18Ah  FG21803 AGM-Akku von Fiamm
  • 15m Kabel 2.5mm2
  • Relais mit 433Mhz Fernbedienung
  • MC4 Stecker/Buchsen-Satz
  • 15m Schlauch 3/4Zoll
  • 12V 150W Fasspumpe
  • Drucken eines Verteilerkastens für Fernsteuerung, Sicherungen und Verbindung
  • Trägerplatte und Winkel und Kleinteile zum Montieren
  • 8m Vierkantholz für Modulträger
Kostenpunkt Material, Total CHF 400.-


Gehäuse, 3D-gedruckt aus ASA, mit Sicherungsblock und Fernsteuerung, sowie Kabeldurchführungen und Anschlüsse für die Solarmodule.


Optimierung des Pumpenrades. Grün ist Original. Ganz rechts der finale Impeller.

Baugruppe mit Fasspumpe.
Später etwas modifiziert.
 

Schuppen mit Autounterstand und montierten Solarmodulen.


Regenfass hinter dem Schuppen.


Fertige Installation.
Der Akku reicht ca. für 30min. dauerpumpen.
Die Last (Pumpe) ist über den Schalter, direkt am Akku angeschlossen.
Ist der Akku voll, wird er mit Erhaltungsladung unter Kontrolle gehalten.
Das ganze funktioniert gut. Die echte Bewährungsprobe steht noch bevor.
Im Herbst werde ich noch Stecker anbringen, damit der Akku und die Pumpe auf einfache Weise demontiert und Winter- und Frostfest gelagert werden können und im Frühjahr wieder aufgebaut werden kann.

Sonntag, 15. Februar 2026

FreeCAD-CAM-Workbench

 Jetzt beginnen wir mit dem Aufbau des CNC-Programms.

  1. Den Körper auswählen.
    dann Auftrag erstellen anwählen und im anschliessenden Fenster OK klicken.


  2. Nun öffnet folgendes Fenster:

    Hier definieren wir die Grundlagen, auf denen dann das CNC-Programm erstellt wird.
    Im Reiter "Allgemein" können wir dem Auftrag eine Bezeichnung zuweisen und zum Beispiel eine Beschreibung anfügen. Wir belassen es aber bei den Vorgaben und gehen weiter zum Reiter "Ausgabe". Hier definieren wir unter 'Ausgabedatei' den Pfad, wo das Programmfile hin geschrieben werden soll.
    Unter Prozessor legen wir den Postprozessor fest, der am besten zum  Maschinentyp passt. Das ist nun etwas knifflig, da man schon etwas über die Mascine selbst wissen muss. Vielleicht müsst ihr halt erst mal testen was am besten passt oder noch besser, beim Hersteller anfragen.
    Ich wähle 'linuxcnc' weil der am standard-Iso-code am nächsten kommt.
    Das Feld Argumente leer lassen, ausser ihr wisst, welche Argumete euer Postprozessor sonst noch benötigt.
    Unter "Einrichtung" lässt Ihr das Feld 'Materialkörper wie es ist. Für das Feld 'Ausrichtung' wählt Ihr den Punkt am Bauteil, den Ihr als Nullpunkt definieren wollt und wählt dann 'Ursprung festlegen'. Bei mir ist das der obere, vordere, linke Eckpunkt.
    Jetzt weiter zum Reiter "Werkzeuge". Hier legen wir nun die zu benutzenden Werkzeuge fest mit 'Hinzufügen' und 'Entfernen'. Mit 'Bearbeiten' legen wir die Vorschubgeschwindigkeit und die Drehzahl fest. Dazu müsst ihr erst das Werkzeug auswählen und dann auf 'Bearbeiten' klicken. Hier müsst Ihr euch nach der Maschine richten. Meine Fräsmaschine erlaubt eine stufenweise Einstellung der Drehzahl bis maximal 4000Umin. Was für Alu und dem Durchmesser meines Werkzeuges eigentlich noch zu gering ist. Für den Vorschub muss ich also mit dem Wert 'fz' und der Drehzahl ausrechnen wie hoch der Vorschub sein muss. In meinem Fall sieht das so aus:
    4000Umin mal 0.065mm mal 4Zähne gibt 1040mm/min.
    Die restliche Reiter 'Arbeitsplan' und 'Standardwerte...' lassen wir so stehen wie sie sind.
    Ok. klicken.

  3. Nun wählen wir unsere erste Operation aus:



  4. In dieser legen wir fest, welches Werkzeug verwendet werden soll

PowerPlate Reparatur

Heute mal was anderes.
Ich habe die Kunststoff-Standplatte einer "PowerPlate" repariert.
Grund: ausgerissene Schrauben.
Leider wurden die im Kunststoff eingelassenen Schrauben mit zunehmendem Alter des Kunststoffes langsam ausgeschlagen und der Kunststoff ist gerissen. Die Platte hatte beim Benutzen, arg gescheppert, was sehr störend war.


 

Daraufhin habe ich versucht mit einem Händler für eine Ersatzplatte in Kontakt zu treten. Leider hatte keiner wirklich Interesse. So habe ich die Sache selbst in die Hand genommen, die Platte abmontiert. Erstreparatur erfolglos mit Spezialkleber versucht und danach an den richtigen Stellen, Ø36mm Löcher ausgefräst und so die Kunststofffutter für die Schrauben komplett entfernt.
Aus Aluminium habe ich Einsteckzapfen mit einem M10-Innengewinde gedreht, und den ganzen Spass wieder erfolgreich zusammen geschraubt.


Ich meine, das Ergebnis lässt sich sehen!