Freitag, 24. April 2015

Vorsicht!

Hallo lieber Leser

Heute hatte nun schon zum dritte Mal jemand angerufen, der vorgibt von Microsoft zu sein.
Die Nummer 0019 898 216 962 (vermutlich aus Puerto Rico).
Er oder Sie spricht englisch und will Kenntnisse von einem Virus auf meinem Windows Computer haben.

Auf keinen Fall irgendwelche Informationen preisgeben, dies ist ein(e) Betrüger(in), sofort Aufhängen!

Ich habe Microsoft angerufen und nachgefragt. Die Antwort:
"Das war ein Betrüger."
"Microsoft ruft niemanden von sich aus an!"

"schon gar nicht in einer Fremdsprache."
"Erstkontakt wird nur durch den Kunden selbst hergestellt und dann von Microsoft umgehend beantwortet."

Freitag, 27. Februar 2015

Netzneutralität

Hallo lieber Leser

Grundlage:
 
Warum braucht es überhaupt ein Gesetz zur Wahrung der Netzneutralität?
 
Also: Ich miete eine Datenleitung mit einer bestimmten Datenrate; Bsp. 5000/500 (wie auch immer) da will ich als Konsument, doch genau dieses Tempo zum Bezug aller Dienstleistungen aus dem Netz haben! Wenn jetzt ein InternetProvider genau einen Service, den ich nutzen will, drosselt, macht mich das wütend, denn ich habe für eine bestimmte Geschwindigkeit bezahlt, selbst wenn es nur "best effort" heisst.
Wenn Services gedrosselt werden, ist das nicht mehr "best effort" sondern Beschiss der kleinen Konsumenten und Erpressung der Firmen, welche einen Web-Service Anbieten. Diese bezahlen den Anschluss ans Internet mit dem Hosting doch genau so wie der kleine Kunde! Also ehrlich.....! Das sollte keine Frage sein ob dafür oder dagegen, sondern ob man sich bescheissen lassen will oder nicht. Und eben nur weil es Firmen gibt, die legal bescheissen wollen, bin ich für dieses Gesetz. Somit würde dieser Beschiss endlich illegal.
Wo "Internet" drauf steht soll auch "Internet" drin sein, und zwar zu 100%.
Gut erkährt wird die Netzneutralität auf http://netzneutralität.ch/ denn nicht nur in D-Land wird der Endkunde hintergangen auch in der Schweiz wird die Netzneutralität vielerorts verletzt und der Kunde somit hintergangen. Das schlimme ist, der Endkunde ist es sich meist gar nicht bewusst.

Sonntag, 18. Januar 2015

Reaktion, Gegenreaktion. Auge um Auge

Ich finde es schade, dass "wir" so respektlos mit der anderen Religion umgehen. Es ist sicher tragisch was in Paris passiert ist, rechtfertigt aber in meinen Augen die Reaktion des Satireblattes nicht. Auf diese Weise wird der Hass nur noch weiter geschürt.  Und zwar auf beiden Seiten.
Ich kann dem Verfasser des folgende Artikels nur beipflichten:
http://m.faz.net/aktuell/politik/gastbeitrag-warum-ich-nicht-charlie-bin-13374816.html

Vielen Dank

Samstag, 3. Januar 2015

Ein friedliches, glückliches und frohes neues Jahr

Allen Menschen dieser Welt wünsche ich ein hoffnungsvolles, friedliches und glückliches neues Jahr.

Mein persönlicher Wunsch zu diesem Jahr:
Wir Menschen besitzen EINEN wunderschönen Planeten. Es gibt sehr viele freundliche und herzliche Menschen. Tragen wir doch gemeinsam Sorge zu unserer Um- und Mitwelt und seien wir herzlich zu allen Mitmenschen.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Leistungsschutzrecht ist ein Eigentor

Hallo lieber Leser

Der Titel dieses Posts ist Programm – zumindest dann, wenn das Leistungsschutzrecht so ausgelegt wird, dass bereits das Verlinken kostenpflichtig werden soll. Denn genau die Verlinkung ist eines der zentralen Erfolgsprinzipien des Internets.

Was ist das Problem?

Google und ähnliche Dienste zeigen in der Regel nur kurze Ausschnitte von Inhalten an. Sie ersetzen keine Artikel, sondern lenken Nutzer gezielt auf die Seiten der Verlage weiter. Damit liefern sie letztlich kostenlosen Traffic.

Wenn man dafür Geld verlangt, ohne eine echte Gegenleistung zu bieten, kann das schnell nach hinten losgehen.

Beispiel Spanien

Spanien hat genau diesen Weg eingeschlagen. Die Folge:
Google stellte Google News in Spanien ein.

Die Konsequenzen waren absehbar:

  • weniger Besucher auf Nachrichtenseiten
  • besonders kleinere Verlage verloren Reichweite
Ein klassisches Eigentor.

Der eigentliche Denkfehler

Das Leistungsschutzrecht setzt an der falschen Stelle an.
Es versucht, Einnahmen über Regulierung zu erzwingen, statt das Geschäftsmodell an die Realität des Internets anzupassen.

Das Internet funktioniert nun mal über:

  • Auffindbarkeit
  • Verlinkung
  • Reichweite

Wer diese Mechanismen einschränkt, schwächt sich selbst.

Was wäre sinnvoller?

Statt neue Gesetze zu forcieren, wäre ein anderer Ansatz naheliegend:

  • einfache, zentrale Bezahlsysteme
  • Micropayments für einzelne Artikel
  • keine Pflicht, überall separate Accounts zu erstellen

Warum nicht gemeinsam mit Plattformen Lösungen entwickeln, statt gegeneinander zu arbeiten?

Fazit

Das Leistungsschutzrecht löst kein Problem – es verschiebt es nur.
Im schlimmsten Fall reduziert es sogar die Sichtbarkeit der Inhalte, die es eigentlich schützen soll.

Vielleicht wäre es sinnvoller, weniger Energie in Lobbyarbeit und mehr in tragfähige digitale Konzepte zu investieren.

Das Unverständnis bringen auch die Userkommentare im Beitrag von Spiegel.de zum Ausdruck.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/google-news-in-spanien-abgeschaltet-kein-geld-fuer-verlage-a-1009027.html

In der Schweiz schreien auch viele nach einem ähnlichen Gesetz. Darüber habe ich auch schon geschrieben Blog vom 3.12.12.

Das Internet existiert seit Jahrzehnten. Dennoch tun sich viele Medienunternehmen schwer, funktionierende digitale Geschäftsmodelle zu etablieren.

Ein möglicher Ansatz wäre, stärker mit Plattformen wie Google zusammenzuarbeiten, statt primär auf regulatorische Lösungen zu setzen. Ziel müsste es sein, Modelle zu entwickeln, die sowohl Reichweite als auch Monetarisierung berücksichtigen.

Gerade in der Schweiz könnten Akteure wie Ringier oder Tamedia gemeinsam mit dem Branchenverband Schweizer Medien eine koordinierte Lösung vorantreiben.

Ein denkbares Modell wäre eine Weiterentwicklung des klassischen Kiosk-Prinzips:

  • einzelne Artikel gegen kleine Beträge verfügbar
  • einfache, zentrale Zahlungsabwicklung
  • ergänzend transparente Bewertungssysteme für Inhalte

Damit könnte ein Leser vorab besser einschätzen, ob sich ein kostenpflichtiger Artikel lohnt.

Aus Nutzersicht ist das entscheidend. Niemand möchte für Inhalte bezahlen, die letztlich nicht mehr Substanz bieten als eine reißerische Überschrift. In solchen Fällen ist der wahrgenommene Gegenwert schlicht zu gering.

In diesem Sinne kann man nur an Medienunternehmen wie Ringier und Tamedia appellieren, gemeinsam mit Plattformen wie Google tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Mit dem Verband Schweizer Medien http://www.schweizermedien.ch wären die Voraussetzungen dafür eigentlich bereits vorhanden.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Tante Emma Laden! Die schweizer Post.

Hallo Welt

http://www.20min.ch/finance/news/story/Post-verkauft-Samsung-TV-fuer-259-statt-fuer-2059-Fr-23254249
Warum verkauft die Post überhaupt Fernseher?!
Warum verkauft die Post Kioskartikel?!
Warum verkauft die Post Videos?!
Warum verkauft die Post Leuchtmittel (Birnen, usw.)?!
Das sie Papier, Pakete, Kuverts und Schreibmittel verkaufen, kann ich noch nachvollziehen. Sie möchten ja den Kunden unterstützen, ihre Dienstleistungen zu nutzen. Übermittlung von Briefen und Paketen, eben den altbekannten, seit Jahrhunderten bewährten, zuverlässigen und sicheren Postservice.
Warum sie jetzt noch, weiss der Geier was alles verkaufen wollen, ist mir schleierhaft.
Ich brauch das ja nicht zu verstehen. Mich stört es einfach, wenn ein "Wartebänkli" einem Bücher bzw. Videoregal und dergleichen weichen muss.
Sie könnten ja den Mediamarkt übernehmen und dafür die Poststellen vom Kiosk-, Video- und Lampenshopzeug usw. befreien. Dann hätten sie meiner Meinung nach ihren Strategiewechsel wenigsten sauber von ihrem eigentlichen Kerngeschäft getrennt.
Na ja offensichtlich sind die neuen Geschäfte rentabel, ansonsten wäre dieses "neue Mödeli" ja wieder verschwunden.

Ich wünsche allen Lesern noch einen schönen Tag.