Samstag, 4. April 2026

Solar-Regenwasserpumpe



Ich begann an Ostern 2026 mit der Installation der kleinen Solaranlage mit Pumpe im Regenfass.
Ziel war es, Oma die herkömmliche Bewässerung, auf Grund Ihrer Rückenbeschwerden, mit der Spritzkanne deutlich zu erleichtern.

Die Vorbereitungen:
  • 2 meiner bestehenden Solarmodule verwenden. 2x 50Wp Kenmos amorphe-Si-Zellen
  • Solarladeregler Victron 75/15
    (ursprünglich chinesisches Produkt, leider für  meine Module nicht geeignet)
  • 12V 18Ah  FG21803 AGM-Akku von Fiamm
  • 15m Kabel 2.5mm2
  • Relais mit 433Mhz Fernbedienung
  • MC4 Stecker/Buchsen-Satz
  • 15m Schlauch 3/4Zoll
  • 12V 150W Fasspumpe
  • Drucken eines Verteilerkastens für Fernsteuerung, Sicherungen und Verbindung
  • Trägerplatte und Winkel und Kleinteile zum Montieren
  • 8m Vierkantholz für Modulträger
Kostenpunkt Material, Total CHF 400.-


Gehäuse, 3D-gedruckt aus ASA, mit Sicherungsblock und Fernsteuerung, sowie Kabeldurchführungen und Anschlüsse für die Solarmodule.


Optimierung des Pumpenrades. Grün ist Original. Ganz rechts der finale Impeller.

Baugruppe mit Fasspumpe.
Später etwas modifiziert.
 

Schuppen mit Autounterstand und montierten Solarmodulen.


Regenfass hinter dem Schuppen.


Fertige Installation.
Der Akku reicht ca. für 30min. dauerpumpen.
Die Last (Pumpe) ist über den Schalter, direkt am Akku angeschlossen.
Ist der Akku voll, wird er mit Erhaltungsladung unter Kontrolle gehalten.
Das ganze funktioniert gut. Die echte Bewährungsprobe steht noch bevor.
Im Herbst werde ich noch Stecker anbringen, damit der Akku und die Pumpe auf einfache Weise demontiert und Winter- und Frostfest gelagert werden können und im Frühjahr wieder aufgebaut werden kann.

Sonntag, 15. Februar 2026

FreeCAD-CAM-Workbench

 Jetzt beginnen wir mit dem Aufbau des CNC-Programms.

  1. Den Körper auswählen.
    dann Auftrag erstellen anwählen und im anschliessenden Fenster OK klicken.


  2. Nun öffnet folgendes Fenster:

    Hier definieren wir die Grundlagen, auf denen dann das CNC-Programm erstellt wird.
    Im Reiter "Allgemein" können wir dem Auftrag eine Bezeichnung zuweisen und zum Beispiel eine Beschreibung anfügen. Wir belassen es aber bei den Vorgaben und gehen weiter zum Reiter "Ausgabe". Hier definieren wir unter 'Ausgabedatei' den Pfad, wo das Programmfile hin geschrieben werden soll.
    Unter Prozessor legen wir den Postprozessor fest, der am besten zum  Maschinentyp passt. Das ist nun etwas knifflig, da man schon etwas über die Mascine selbst wissen muss. Vielleicht müsst ihr halt erst mal testen was am besten passt oder noch besser, beim Hersteller anfragen.
    Ich wähle 'linuxcnc' weil der am standard-Iso-code am nächsten kommt.
    Das Feld Argumente leer lassen, ausser ihr wisst, welche Argumete euer Postprozessor sonst noch benötigt.
    Unter "Einrichtung" lässt Ihr das Feld 'Materialkörper wie es ist. Für das Feld 'Ausrichtung' wählt Ihr den Punkt am Bauteil, den Ihr als Nullpunkt definieren wollt und wählt dann 'Ursprung festlegen'. Bei mir ist das der obere, vordere, linke Eckpunkt.
    Jetzt weiter zum Reiter "Werkzeuge". Hier legen wir nun die zu benutzenden Werkzeuge fest mit 'Hinzufügen' und 'Entfernen'. Mit 'Bearbeiten' legen wir die Vorschubgeschwindigkeit und die Drehzahl fest. Dazu müsst ihr erst das Werkzeug auswählen und dann auf 'Bearbeiten' klicken. Hier müsst Ihr euch nach der Maschine richten. Meine Fräsmaschine erlaubt eine stufenweise Einstellung der Drehzahl bis maximal 4000Umin. Was für Alu und dem Durchmesser meines Werkzeuges eigentlich noch zu gering ist. Für den Vorschub muss ich also mit dem Wert 'fz' und der Drehzahl ausrechnen wie hoch der Vorschub sein muss. In meinem Fall sieht das so aus:
    4000Umin mal 0.065mm mal 4Zähne gibt 1040mm/min.
    Die restliche Reiter 'Arbeitsplan' und 'Standardwerte...' lassen wir so stehen wie sie sind.
    Ok. klicken.

  3. Nun wählen wir unsere erste Operation aus:



  4. In dieser legen wir fest, welches Werkzeug verwendet werden soll

PowerPlate Reparatur

Heute mal was anderes.
Ich habe die Kunststoff-Standplatte einer "PowerPlate" repariert.
Grund: ausgerissene Schrauben.
Leider wurden die im Kunststoff eingelassenen Schrauben mit zunehmendem Alter des Kunststoffes langsam ausgeschlagen und der Kunststoff ist gerissen. Die Platte hatte beim Benutzen, arg gescheppert, was sehr störend war.


 

Daraufhin habe ich versucht mit einem Händler für eine Ersatzplatte in Kontakt zu treten. Leider hatte keiner wirklich Interesse. So habe ich die Sache selbst in die Hand genommen, die Platte abmontiert. Erstreparatur erfolglos mit Spezialkleber versucht und danach an den richtigen Stellen, Ø36mm Löcher ausgefräst und so die Kunststofffutter für die Schrauben komplett entfernt.
Aus Aluminium habe ich Einsteckzapfen mit einem M10-Innengewinde gedreht, und den ganzen Spass wieder erfolgreich zusammen geschraubt.


Ich meine, das Ergebnis lässt sich sehen!


Montag, 6. Oktober 2025

Die Welle live

Wir sehen und erleben jetzt live wie Faschismus und Autokratie entsteht. Analog zum Experiment von 1967 in einer Schule in Palo Alto.


Das Experiment „Die Welle“ („The Wave“) wurde 1967 an der Cubberley High School in Palo Alto, Kalifornien (USA) durchgeführt.

Der Geschichtslehrer Ron Jones wollte seiner Klasse demonstrieren, wie leicht sich Menschen autoritären Bewegungen anschließen lassen. Das Experiment dauerte nur wenige Tage, da sich die Schüler überraschend stark der fiktiven Bewegung „The Wave“ unterordneten.

Später wurde die Geschichte durch das Buch „Die Welle“ (1981, Morton Rhue alias Todd Strasser) und mehrere Filme (u. a. „Die Welle“, Deutschland 2008) weltweit bekannt.


Und genau das macht mir Angst. Niemand scheint sich Trump in den Weg zu stellen und Ihn in die Schranken zu weisen. Jeder fürchtet Trump und genau darauf baut er seine Herrschaft auf. 

Montag, 15. September 2025

FreeCAD CAM Workbench; Postprozessor Dateipfad anpassen

Wenn Sie auf Windows, die Software FreeCAD installiert haben, aber keine Schreibrechte für den Programmordner besitzen, ist es kaum möglich einen selbst geschriebenen Postprozessor zu nutzen.
Hier erfahren Sie wie es trotzdem geht.


  1. Freecad 1.0.2 öffnen.
  2. Workbench "CAM" aktivieren.
  3. Im Menu auf "Bearbeiten" klicken, dann "Einstellungen" auswählen.
  4. Im neuen Fenster links,  "CAM" klicken und "Auftragseinstellungen" auswählen.
  5. Unter "Allgemein" ist dann der Standardwert im Feld 'Pfad' einzustellen. Dazu können Sie rechts die drei Pünktchen nutzen um durch Ihre Ordnerstruktur zu browsen um den Gewünschten Ordner auszuwählen.
  6. Dann "OK" drücken und FreeCAD neu starten.
Jetzt können Sie alle neuen Postprozessoren genau in diesen Ordner kopieren.

Hier finden Sie meinen selbst gebauten Postprozessor für Heidenhain TNC355

Am selben Ort, aber unter "Nachbearbeitungsprogramm" im Feld 'Standardpfad' wird der Pfad für die Ausgabedatei inkl. Dateinamen und gewünschte Endung eingetragen. Das CNC-Programm wird dann genau dahin geschrieben, mit exakt diesem Namen. Eine allfällig gleichnamige Datei wird überschrieben.

Im Feld Prozessorauswahl könnt Ihr unerwünschte Prozessoren deaktivieren, so werden dieselben, in der CAM-Workbench, nicht mehr zur Auswahl stehen.

Samstag, 6. September 2025

FreeCAD1.0.2-CAM-Workbench vorbereiten

 

Folgender Blog legt voraus, dass Ihr FreeCAD 1.0.2 nutzt.

Wenn ihr in FreeCAD, mit der Workbench CAM ein CNCProgramm erstellen wollt, müsst ihr folgendermassen vorgehen:


  1. Workbench "CAM" öffnen. (früher hiess sie "Path")


  2. Beim ersten mal Ausführen empfiehlt es sich, erst eine Werkzeugdatenbank anzulegen.
    hierfür wählt ihr im Menu "CAM" den Punkt "Werkzeugbibliothek Editor"

    Beim ersten mal müsst ihr neue Pfade setzen und die notwendigen skripts automatisch installieren lassen. Also einfach mal alle Fragen die auftauchen mit OK bestätigen. Oder ihr setzt im Dialog die Pfade auf eure gewünschte Pfad-Position auf eurem PC.

  3. Im folgenden Fenster sind alle automatisch erstellten Werkzeuge, als Beispiel in englischer Sprache enthalten und bereits nutzbar.

    Wir erstellen nun mit dem mittleren Button auf der linken Seite eine neue Bibliothek. Im folgenden Fenster könnt Ihr der Bibliothek einen beliebigen Namen zuweisen und dann speichern.

  4. Es wurde nun eine neue, leere Datei erstellt. in meinem Fall hab ich die Bibliothek, "MeineWerkzeuge" getauft. 

    Nun klickt ihr auf "Werkzeug erstellen"

     Hier wählt ihr die Grundform eures Werkzeuges aus. In meinem Fall "End mill".
    • Bullnose → Schaftfräser mit Eckradius / Eckradiusfräser
    • Ball end → Kugelfräser / Kugelkopf­fräser
    • Chamfer → Fasenfräser
    • Dovetail → Schwalbenschwanzfräser
    • Drill → Bohrer
    • End mill → Schaftfräser
    • Probe → Taster / Messtaster (für Werkzeugmaschine)
    • Slitting saw → Trennscheibenfräser / Schlitzfräser
    • Thread mill → Gewindefräser
    • V-bit → V-Fräser / Gravierfräser (konisch, spitz)

  5. Im folgenden Fenster könnt Ihr dem Werkzeug einen, euch genehmen Namen, mit Erkennungswert geben und speichern.

  6. Euer Werkzeug ist angelegt, aber noch nicht fertig konfiguriert. Nun macht ihr einen Doppelklick auf das Werkzeug.


    Es öffnet sich folgendes Fenster:


    Hier tragt ihr noch die notwendigen Daten ein wie die Schneidenhöhe, den Fräsdurchmesser, die Fräsergesamtlänge, und den Schaftdurchmesser.
    Unter dem Reiter "Attribute" legt ihr noch die Chipload (Vorschub pro Zahn 'fz') die Anzahl schneiden und das Grundmaterial des Fräsers fest.

  7. Diese Schritte wiederholt ihr nun beliebig oft, bis Ihr euren Werkzeugsatz zusammen habt.

Sonntag, 31. August 2025

Beschäftigungsprojekt PV-Solar-Konzentrator. update2

Nun habe ich die Modulspannung durch die nutzung von schmaleren Zellen auf 12V erhöht.
Die Lüfter funktionieren und es bleibt noch Restleistung übrig. Da die Zellen nicht für den hohen Stromfluss hergestellt wurden leidet leider die erwartete Leistung unter dem niedrigen Leiterquerschnitt.

Samstag, 19. April 2025

Beschäftigungsprojekt PV-Solar-Konzentrator. update

Anpassung:
So, das hat gedauert.
Jetzt hab ich die Blende-Lüftungsplatte gemacht und montiert. 

 




Bei der Montage, habe ich leider wieder ein paar Zellen zerstört. Also, die 6 Strings nochmal fertigen und hoffen, dass der Spezialkleber im Kühlschrank noch gut ist.





Vorher noch über eine zusätzliche Fixierung für die Stringkontakte nachdenken und eine thermisch beständige Halterung machen. Sonst reissen die gelöteten Kontakte gerne ab. Wenn sie fixiert sind passiert das nicht mehr.
Mal schauen,  ob ich sowas hin kriege.

Bis zum nächsten Post.

Montag, 7. April 2025

US-Zölle

Die EU und ganz Europa ist eine starke Wirtschaft. Das Angebot der EU für ein Freihandelsabkommen zur Schlichtung mit der USA ist ein fairer Vorschlag. Gleichzeitig sollte aber auch klar gemacht werden, dass man sich nicht alles diktieren lassen will und sich nun sofort mit den, von US-Zöllen am stärksten betroffenen Ländern, zusammen setzt, in die Bresche springt und Handelsabkommen vereinbart, sowie Zollerhöhungen auf US-Importe ankündigt.
Herr Trump spricht so dermassen wirres und falsches Zeug, dass zu viele Menschen reininterpretieren müssen und niemand weiss, was er jetzt wirklich genau meint und mitteilen will. Auch versteht er nicht, was er von den anderen Ländern angeboten erhält. Deshalb, ist, solange Trump Präsident ist, Die USA einer der schlechtesten Partner auf der ganzen Linie. Das dürfen die USA auch gerne zu spüren bekommen. Ja, die USA ist ein starker Handelspartner, aber bei Weitem nicht der einzige. Wir Europäer sollten es als Chance sehen, dass die USA nicht mehr an fairem Welthandel interessiert ist und das Momentum nutzen.

Freitag, 4. April 2025

Trump-Zölle

Ich schlage vor:
Wir Europäer suchen uns neue starke Handelspartner.
Kanada, Brasilien, Indien, Japan, Australien.
Und wenn Russland endlich aufhören würde, könnte auch das ein interessanter Markt sein. 
Vielleicht wäre es auch möglich, Grönland wirtschaftlich zu unterstützen und beim Aufbau der Infrastruktur zu helfen, damit Sie attraktiver für die Ansiedlung von Firmen werden.
Die Amis würden sich mit ihren Zöllen und der Golden Card, selbst aushungern.
Ich weiss gar nicht was ihr Amis habt, das erste Massetaugliche Auto kam aus USA, die erste Massetaugliche Rakete kommt aus USA, der erste Massetaugliche Computer kam aus der USA, ... Software..... USA. Ihr müsst ja nur schlauer und schneller sein als die übrige Welt und eure Einwohner besser ernähren und endlich die sozialen Unterschiede im Gesundheitswesen reduzieren. Und nicht einfach nur Land und Leute ausbeuten. Diese Zölle, sind ein Schuss ins eigene Knie und schaden vor allem eurer Unterschicht und nutzen höchstens der Oberschicht,  wenn überhaupt.
Man braucht sich nur etwas mit ChatGPT zu unterhalten und erhält folgendes Fazit: 
  • Die USA geben am meisten für Gesundheit aus – weltweit. Trotzdem haben sie im Vergleich mit anderen Industrieländern die schlechtesten Ergebnisse.

  • Die Schweiz liegt im oberen Mittelfeld bei den Kosten, aber ganz vorn bei der Qualität.

  • Die USA haben andere Baustellen, welche deutlich wichtiger wären. Ein gesunheitliches Problem kann in USA zur Insolvenz führen, in der Schweiz ist das kaum möglich. 
    Ihr müsst euch auch überlegen, warum habt ihr ein Waren-Handelsdefizit? Und nicht nur sagen, "die anderen sind fies und böse". 
    Mal abgesehen davon, es gibt zum Beispiel noch den Handel bei Dienstleistungen und da exportiert die USA mehr als sie importiert. Aber was kann man erwarten von einem Land, das zweimal einen solchen Präsidenten wählen kann?
    Die USA hat bezüglich ihrer Steuerlast, ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Da sind zum Beispiel die skandinavischen Länder wie auch die Schweizer viel besser.
    Ein Präsident der von Diplomatie und Respekt keine Ahnung hat, sich nicht an Rechte halten will und mit medialem TamTam seine Clownerien in den Vordergrund stellt, ist nicht nur gefährlich für das eigene Land, sondern für die ganze Welt.

    Aber wir werdens ja sehen.

    Freitag, 6. September 2024

    Beschäftigungsprojekt PV-Solar-Konzentrator.

    Die Idee 

    Die Idee entstand in einer Zeit, bei der bei meinem Arbeitgeber nur sehr wenig Aufträge bearbeitet werden mussten. Da ich eine Grundlast für mein Gehirn zum Befriedigen meines Erfindergeistes brauche, habe ich mir dieses Projekt ausgedacht.
    Aus "Kosten/Rendite"-Gedanken, kein Sinnvolles Projekt. Für mich jedoch, ist es der Erfahrungswert, Spaß Faktor und "weil ich es kann", was mir dabei Sinn stiftet.

    Ziel ist ein Parabolspiegel mit automatischer Nachführung und einer möglichst hohen Stromausbeute, trotz zusätzlicher elektrischer Verbraucher.

    DieAusführung

    So kaufte ich mir im Internet einen gebrauchten Parabolspiegel, Spiegelfolie, kleine Solarzellen (100stk) und einen Kit um selber Solarzellen zum String verlöten zu können.
    Gesamtpreis bis dahin CHF 150.-
     
    • Aluminiumplatte, Schrauben und andere Kleinigkeiten 20.-
    • 4x Lüfter (Typ 6010) CHF 9.-
    • Wärmeleitender Klebstoff (TIA350R) 130.-


    Beim Löten der Strings, hatte ich so meine Mühe. 30% der Zellen zerbrachen und die Lötstellen hielten nicht immer.
    Mit dem Spezialklebstoff habe ich 3 Strings à 9 polykristalinen Zellen an die Aluminiumplatte geklebt.
    Bei der Auswahl des Klebstoffes musst du auf eine möglichst gute thermische Leitung aber eine gute elektrische Isolation achten. Damit ein besserer elektrischer Isolationseffekt entsteht könnte man das Alublech noch Anodisieren.
    Das erste, so erstellte Modul hatte einen Fehler und funktionierte nicht einwandfrei.
    Zum Glück ist der Hafteffekt des Klebers nicht so hoch und ich konnte die Zellschicht gut mit einem Spachtel ablösen und zerbröselt in den Müll schmeissen.

    Die Adapter-Halterung für die Fassung an der "Satellitenschüssel" habe ich auf einem Prusa MK3 gedruckt. (Eine Leihgabe meines Bruders, der zu diesem Zeitpunkt nun bereits 2 Jahre auf Weltreise ist. Vielen Dank an Ihn an dieser Stelle)

    Erwartungen

    Die Standardleistung ohne Konzentrator liegt in dieser Konfiguration bei 10.8V und ca. 0.48A was also einer ungefähren Leistung von 5W entspricht.
    Berechnete Leistung mit Parabolspiegel, ohne Thermische Verluste, sind ungefähr 90W.
    Natürlich muss man den Thermischen Verlustkoeffizienten mit einrechnen und ich erwarte also effektiv "nur" so um die 36W.

    1. Test

    Der erste Test zeigte, dass die Folie zwar ihren Zweck erfüllt, aber zur Verbesserung des Spiegels noch sehr viel Potential besteht. Die elektrische Leistung konnte ich aber noch nicht messen, da mir die geeigneten Prüfelemente und das Wissen noch fehlt. 
    Ich schaffte jedoch meine 12V 20W Halogenspotlampe zum leuchten zu bringen und mit dem Multimeter die Temperatur am Radiator zu messen, die bereits nach 3 Minuten im Lichtbündel der Sonne, 130°C erreichte.


    Ich habe den Spiegel sofort wieder aus der Sonne genommen, da ich für die Kunststoffhalterung eine andere Lösung finden musste. Zudem muss die Ausleuchtung des Moduls angepasst werden, wobei seitlich am Modul Licht vorbei scheint, das immer noch mit enormer Energie im Brennpunkt auf den Kunststoff der Halterung trifft und diese mit Sicherheit zerstört.
    N.B.: unbedingt eine gute Sonnenbrille tragen. Das vom Solarmodul reflektierte Licht ist sehr hell. Schweissbrille ist nicht notwendig. Eine Brille die du auch im Winter in Schneegebieten, auf Skipisten  und Gletscher trägst, reicht völlig.

    Anpassungen

    Eine Blende mit Lüfter kommt hinter das Modul um den Brennpunkt komplett im Schatten verschwinden zu lassen und gleichzeitig die Kühlrippen aktiv zu kühlen und den Klemmensockeln eine kühlere Auflagefläche zu bieten.
    Die Kunststoffhalterung muss modifiziert werden.



    Mittwoch, 31. Juli 2024

    Mein Kommentar zu "NZZ Format" Sendung "Atomkraft, Klima und Russland – brauchen wir doch Kernenergie?"

     Zum Grund meines Postes:
    https://youtu.be/hTu05LGxo00?si=ZWM8BXojORixqxyD


    Wasserdampf

    Gut. Klimaschutz ist wichtig. Aber Kernkraft ist nicht DIE Lösung.
    Dazu muss man wissen, das Wasserdampf das bedeutendste Treibhausgas in der Erdatmosphäre ist. Es absorbiert und emittiert infrarote Strahlung, was zur Erwärmung der unteren Atmosphäre führt. Ohne Wasserdampf und andere Treibhausgase wäre die Erdoberfläche erheblich kälter.
    (Quelle: https://earthobservatory.nasa.gov/global-maps/MYDAL2_M_SKY_WV)

    Die Kühltürme erzeugen einen nicht unerheblichen Teil an Wasserdampf.
    Gleichzeitig erwärmen sie die Gewässer, die einen erheblichen Teil zur 
    Temperaturregulierung in den entsprechenden Gebieten beitragen.

    Radioaktivität

    Die Firmen, welche mit Kernbrennstoff zu tun haben, sagen, man hätte die Technologie im Griff.
    Das ist schlichtweg nur die halbe Wahrheit, sonst würden Versicherungen einen GAU eines Kernkraftwerkes versichern.

    Solange der entstehende Atommüll für Millionen von Jahren weggeschlossen werden muss, 
    ist das alles andere als die Technologie "im Griff haben". Gleichzeitig sind Kernkraftwerke 
    thermische Kraftwerke, eine Dampfmaschine also, welche bei weitem nur den geringsten Teil der effektiv zur Verfügung stehenden Atomenergie nutzen kann.
    Dampfmaschinen erreichen einen maximalen Wirkungsgrad von rund 23%. Dampfturbinen die 
    in diesen Kraftwerken eingesetzt werden, haben einen maximalen Wirkungsgrad von 50%.
    Dieser Wirkungsgrad bezieht sich nur auf den Teil der Dampfnutzung.
    Nehmen wir die potentielle Energie der Brennelemente dazu, wird der Wirkungsgrad noch schlechter.
    Gleichzeitig muss der Kernbrennstoff bergmännisch abgebaut werden und es muss noch jede Menge Arbeit rein gesteckt werden, da der Brennstoff nicht einfach wie die Kohle gleich ins Kraftwerk geführt werden kann. Bei diesen Prozessen fallen, neben dem CO2-Ausstoss, nochmals radioaktive Abfälle an.

    Unfälle

    Hierzu muss ich keinen Kommentar abgeben. Es reicht absolut, wenn Du die "Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen" durchliest:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unf%C3%A4llen_in_kerntechnischen_Anlagen

    Und Ja, auch bei Wasserkraft gibt es Unfälle. Die sind aber örtlich stark begrenzt und die Gegenden sind fast sofort wieder bewohnbar.
    Im Vergleich zu Tschernobyl, in der Ukraine wo die Gegend komplett evakuiert werden musste, inklusive der Stadt Pripyat. Bis heute gilt die Gegend als unbewohnbar. https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Tschernobyl
    Oder Fukushima: https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima


    Bei einem Unfall treten chemisch hoch giftige und hoch radioaktive Stoffe aus, wie zum Beispiel Plutonium.
    Die chemische Toxizität von Plutonium:
    -Nieren- und Leberfunktionsstörungen: Als Schwermetall kann Plutonium bei Aufnahme in den Körper die Nieren und die Leber schädigen, was zu schweren Funktionsstörungen führen kann.
    -Knochenschäden: Plutonium kann sich in den Knochen ablagern und dort das Knochenmark schädigen, was die Blutbildung beeinträchtigt.
    Dann kommt noch die Radioaktivität dazu, die im Körper selbst noch erheblich mehr Schaden anrichtet und das über Generationen.
    Weiter muss man wissen, dass man bei Radioaktiven Elementen von Halbwertszeiten spricht. Das bedeutet, das in der genannten Zeit nur noch die Hälfte des entsprechenden Stoffes existiert.
    Das aber durch den Zerfall der Elemente, immer auch noch andere radioaktive Stoffe entstehen, wird bei dieser Zahl weggelassen. Eigentlich müsste man die Zeit betrachten, die es braucht, bis nichts mehr Zerfällt. 
    Nur ist diese Zeit unvorstellbar lang. Alleine deshalb sollten wir weg von Kernkraft.

    Mein Fazit

    -Wir müssen einfach unseren Energiehunger stark reduzieren.
    -Mehr umweltfreundliche Energieträger und -speicher nutzen.
    -So salopp wie es auch klingt, mehr Bäume pflanzen.
    -Weniger Abfall produzieren
    -Die Kreislaufwirtschaft anstreben
    -Jedem einzelnen Menschen die Möglichkeit geben, selbst seinen Strombedarf zu decken und am Strommarkt teil zu haben. (zum Beispiel wie mit Tibber). Dann kaufen die Menschen billigen Strom ein und verkaufen teuren Strom. 

    Gedanken

    Wenn zum Beispiel jeder Schweizer elektrische Energie von 1kWh speichern würde, hätte man in der Schweiz eine Speicherkapazität von rund 8miokWh = 8GWh.
    Klar, die muss man auch irgendwie steuern können. Dafür gibt es zum Beispiel den Börsenstrompreis
    (Es existieren mehrere Strombörsen unterschiedlicher Aufgaben).
    Weiter könnte man grossräumig einen Abruf-signal einrichten, was man in der Vergangenheit ja bereits mit den elektrischen Warmwasserboilern und elektrospeicher-Heizungen gemacht hat. Die Technik ist jedenfalls da.
    Aus meiner Sicht ist der Ausstieg aus der Kernkraft UND Kohlekraft, notwendig und machbar.

    Mittwoch, 3. Juli 2024

    Inventor: Automatisch Stückliste nach Bauteilersetzung neu nummerieren.

    Konstruktion in Inventor 2022:

     Das Problem beim Ersetzen von mehreren Bauteilen in der Baugruppe, (manche können auch einfach deaktiviert sein), wenn sie bereits mehrmals enthalten sind, erzeugt zusätzlich Positionsnummern in der Stückliste.
    Damit man jetzt nicht manuell neu nummerieren muss, habe ich mit ChatGPT folgendes, für mich funktionierendes Script für ILogic geschrieben:

    ' Startnummer festlegen
    Dim startNum As Integer = 1
    
    ' Baugruppe holen
    Dim oAsmDoc As AssemblyDocument
    oAsmDoc = ThisApplication.ActiveDocument
    
    ' Alle Komponenten durchlaufen
    Dim oCompDef As AssemblyComponentDefinition
    oCompDef = oAsmDoc.ComponentDefinition
    
    ' Stücklistenelemente holen
    Dim oBOM As BOM
    oBOM = oAsmDoc.ComponentDefinition.BOM
    
    ' Strukturansicht setzen
    oBOM.StructuredViewFirstLevelOnly = False
    
    ' Alle Stücklistenelemente durchlaufen
    Dim oBOMView As BOMView
    oBOMView = oBOM.BOMViews.Item("Strukturiert") 
    ' den richtigen Namen finden Sie auf dem Reiter im Menu "Stückliste"
    
    Dim oBOMRow As BOMRow
    For Each oBOMRow In oBOMView.BOMRows
        ' Neue Stücklistennummer setzen
        oBOMRow.ItemNumber = startNum
        
        ' Nummer erhöhen
        startNum += 1
    Next

    Viel freude beim benutzen des Scriptes

    Donnerstag, 13. Oktober 2022

    Das beste Solarmodul für Reisen?

    Die Frage nach dem besten Solarmodul für Reisen, lässt sich nicht ganz so einfach beantworten wie man sich vielleicht denken könnte. 
    Wir müssen dabei schon bei der Art der Reise unterscheiden:
    - Zu Fuss, zum Beispiel Wandern
    - Fahren mit eigener Muskelkraft, zum Beispiel  Radfahren
    - Fahren mit Motor
       •Mofa
       •Auto
    - Andere Fortbewegungsarten

    Was haben alle Reisearten gemeinsam? Sie werden normalerweise bei Tageslicht unternommen und dieses lässt sich selbstverständlich auch zur Stromerzeugung nützen. 
    Dazu stehen uns mittlerweile eine Menge unterschiedlicher Solartechnologien zur Verfügung:
    Wir unterscheiden grob zwischen kristallinen- und Dünnschicht-modulen. Beide Technologien haben ihre Vor und Nachteile: 
    • Dünnschichtmodule Vorteile
      • Sie sind leicht
      • Günstig herstellbar
      • Können in in hochflexibler Ausführung produziert werden
      • Tolerant gegenüber Teilbeschattung
      • Tolerant bei defekten wie Löcher im Modul
      • Erzeugen noch Strom wenn die kristalinen Module bereits zu wenig Sonne haben
    • Dünnschichtmodule Nachteile
      • Weniger effizient 8-16% (ausser GaAs mit ca. 30% gemäss PowerFilm)
      • Es ist eine grössere Fläche nötig für die Vergleichbare Leistung mit einem kristallinen Modul
    • kristalline Module Vorteile
      • effizient 16-23%
      • höhere Stromausbeute pro Fläche gegenüber Dünnschicht
    • kristalline Module Nachteile
      • schwerer als Dünnschichtmodule
      • anfällig für Risse
      • Wenn eine Zelle bricht, ist der ganze String nicht mehr brauchbar
      • hohe Leistungseinbussen bei Teilbeschattung
    Wär ich mit einem Auto oder Camper unterwegs, würde ich auf kristalline Module setzen. Die haben eine grössere Energieausbeute. Sowohl fest am Fahrzeug (nur Camper) montiert in den Himmel gerichtet, sowie mobil, klappbar irgendwo im Fahrzeug verstaut (Auto, und Camper).
    • Warum fix?
      Damit ich während der Fahrt unter der Sonne laden kann.
    • Warum mobil?
      Damit ich, wenn das Fahrzeug im Schatten steht, trotzdem die Möglichkeit zum genügend Strom gewinnen habe.
    Vielleicht gibt es einmal hocheffiziente, erschwingliche Dünnschichtmodule, dann würde ich auch am 
    Fahrzeug Dünnschichtmodule montieren.

    Wenn ich mit dem Fahrrad oder zu Fuss unterwegs bin, setze ich auf flexible Dünnschichtmodule. 
    Mein erstes Modul war eine 5V/5W Solarcard von Sistech (https://www.sistech.com/) in der Triplejunction-Technologie Ausführung. Allerdings war sie für mein Smartphone etwas unterdimensioniert.
    Für die Zukunft würde ich mir mindestens ein 10W Modul anschaffen.
    Was man sicher nicht tun sollte, ist, das Telefon direkt am Modul laden. Man sollte immer einen geeigneten Akku (solar Powerbank) dazwischenschalten, sonst schaltet das Handydisplay, je nach Beleuchtungssituation am Modul, dauernd ein und aus und verbraucht so, sogar mehr als es lädt.
    Mein Bruder ist gerade auf Weltreise mit dem Fahrrad (für interessierte: https://brandisbrandisbrand.com/) und schwärmt vom rollbaren Solarmodul von "PowerFilm Solar" aus den USA (https://www.powerfilmsolar.com/) inkl. Akku.
















    Strassenblockade im Wankdorf durch Klimaaktivisten

    Für mich absolut unverständlich.
    Total falsche Vorgehensweise. Absolut Hirnlos. Ich würde sie wegen "Nötigung zur unnützen Ausstossung von CO2 und sonstigen Abgasen" sowie "Behinderung des Öffentlichen Verkehrs" verurteilen und zu 10 Jahren Meeresreinigungsarbeiten oder 100ha Baumpflanzungen verurteilen, wenn das ginge.

    Bezüglich des Lastwagenfahrers, hoffentlich geht's Ihm gut und erhält Rückendeckung von seinem Arbeitgeber.

    Aus Sicht unseres Erdklimas, ist jeder Mensch erst mal zu viel auf dieser Welt. So gesehen hätten alle Autofahrer einfach fahren sollen. So wären es jetzt 6 Menschen weniger, die CO2 produzieren und Umweltschäden in Kauf nehmen. Moralisch selbstverständlich höchst verwerflicher Gedanke und sicher auch nicht gesetzeskonform. Eine bessere Lösung wäre, ein temporäre Rampe über die Blockade bauen und den Verkehr weiterrollen lassen.

    Mich würde interessieren was diese Aktivisten denn selbst unternehmen, um Ihr Handeln überhaupt zu rechtfertigen? Ich meine auch in einem Video gesehen zu haben, dass einer sich festklebt und dann die Klebstofftube neben sich in den Gulli wirft..... genau so setzt man sich für die Umwelt ein, geht es eigentlich noch?!

    • Sie nutzen sicher kein Internet?
    • Aber mit grosser Sicherheit haben sie ein eigenes, Mobiltelefon? (sofort verkaufen)
    • Wahrscheinlich haben sie auch einen Radio und TV oder andere technische Geräte bei sich Zuhause? (sofort verkaufen)
    • Vielleicht haben sie eine Heizung mit fossilem Brennstoff Zuhause? (sofort ersetzen)
    • Sie beziehen vermutlich keinen Ökostrom? 
    • Vielleicht haben sie ja einen eigenen Gemüsegarten mit eigenen Tieren?
    • Vielleicht bauen Sie eigene Baumwolle an oder halten Angoraziegen?
    • Es könnte sein, dass sie die Naturfasern sogar selber verarbeiten?
    • Vielleicht einen Erdkeller mit einer Hurd zur Lagerung von Gemüse über den Winter?
    • Getränke werden sie sicher konsequent nur in Glasflaschen kaufen, bzw. ab dem Wasserhahn beziehen?
    • Kaffee trinken sie nie?
    • Die Milch kaufen sie sicher mit dem Fahrrad oder zu Fuss direkt beim Demeter-Bauern in der Nähe?
    • Wahrscheinlich gehen sie nur im Reformhaus einkaufen und nehmen gleich die eigenen Glasgefässe zum Nachfüllen mit?
    • Oder vielleicht kaufen sie das Gemüse auf dem Markt am Stand des Demeter-Bauern?
    • Sie nutzen sicher nur kompostierbare Kleider aus eigener fairer Produktion oder mindestens aus der Schweiz?
    • Essen ganz sicher keine Avocados und Bananen oder sonstige exotische Früchte?
    • Sie fahren sicher nicht in die Ferien oder wenn, dann nehmen sie das Fahrrad und das kompostierbare Baumwollzelt mit?
    • Ihre Schuhe kommen sicher zu 100% aus der Schweiz?
    • Sie betreiben sicher eine Kreislaufwirtschaft Zuhause?
    Sorry! Das ist alles bereits heute umsetzbar. Die Frage ist nur was sind sie bereit zu tun und wo und wie tun sie es. Also schaut erst mal was Ihr positiv, produktiv tun könnt. Wie Ihr vorbildlich handelt. Gebt Kurse zu euren Erfahrungen und animiert euer Umfeld es euch gleich zu tun. (aber animieren, nicht nötigen)
    Wir haben in der Schweiz die Möglichkeit der Initiative. Also nutzt die. Das ist deutlich nachhaltiger als der Scheiss mit der Strassenblockade. Aber das ist halt Arbeit und man muss sich damit dann halt richtig auseinander setzen und sich an Strukturen und Regeln halten, sowie Überzeugungsarbeiten leisten. Das ist in der Demokratie einfach so. Bringt sinnvolle Ideen mit und leistet dafür Überzeugungsarbeit. Sucht eine Mehrheit. Habt ihr aufgepasst in der Schule?! In der Schweiz ist das Volk der Souverän.
    (Direkte Demokratie in der Schweiz – Wikipedia)
    Und für Gesetze, wendet euch an eine Partei die Einsitze im Parlament hat oder gründet selber eine und lasst euch wählen. Aber ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht. Hier wird es gut erklärt: https://www.ch.ch/de/politisches-system/volkerrecht/wie-entsteht-ein-gesetz/#


    Einmal etablierte Errungenschaften des Menschen, lassen sich nicht einfach so mit einer idiotischen Blockade auf 180° drehen.

    In einem Kommentar meint einer, dass es gut sei dass Menschen deshalb wütend werden, denn nur so würden sie was tun..... Aus der Wut kommt's selten gut!

    Nein, nein, nein! Einfach die falsche Herangehensweise!

    Man merkt auch erst jetzt langsam, das Photovoltaikenergie günstiger ist als die graue Energie aus dem Netz.
    1883 baute der New Yorker Charles Fritts ein erstes Modul aus Selen und jetzt haben wir 2022.

    Man merkt auch erst jetzt dass das Feld umpflügen nicht wirklich gut für den Boden ist. Man bemerkt erst jetzt, das Humusaufbau CO2 binden kann und die Ernte steigert, ohne künstlichen Dünger. .....
    Es braucht Menschen die aus Überzeugung was richtiges für die Umwelt tun und zeigen wie es geht und was der Nutzen und Vorteil ist.

    Quellen:
    • https://www.blick.ch/schweiz/bern/darunter-auch-uni-professorin-klimaaktivisten-kleben-sich-an-berner-autobahnausfahrt-fest-id17952008.html
    • https://www.20min.ch/story/aktivisten-blockieren-autobahnzufahrt-uni-professorin-bei-aktion-dabei-408030999814
    • https://www.bernerzeitung.ch/sechs-klima-aktivisten-blockierten-verkehr-im-wankdorf-408729374435
    • Es gibt viele gute, inspirierende Sendungen auf Arte, wie z.B. "Roots"
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Direkte_Demokratie_in_der_Schweiz
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Volksinitiative_(Schweiz)
    • https://www.ch.ch/de/politisches-system/volkerrecht/wie-entsteht-ein-gesetz/#


    Samstag, 18. September 2021

    Schallschutz-Helm für Gamer

    Liebe grosse Welt.
    Ich habe ein Problem. 
    Mein Sohn ist ein Gamer, ein sehr lauter Gamer. Oft gehen die Emotionen mit ihm durch und das empfinde nicht nur ich, zeitweilig als lästig und sehr störend.
    Ich hab schon tausend mal mit ihm darüber gesprochen. Ich suche hier nun eine andere Lösung.
    Ich stelle mir für ihn einen Helm vor, welcher angenehm zu tragen ist, und mit dem man immer noch hervorragend Gamen kann. Mit eingebautem Sound und Mikrofon ohne Kabel (am Besten wohl Bluetooth). Der sollte extrem Schallisolierend sein, damit möglichst wenig emotionale Schreie und Kommunikationen mit seinen Kumpels, die Umgebung und Nachbarn stören. Er sollte auch modisch genug sein, damit er ihn auch freiwillig trägt. Der Helm sollte also vor allem die Umgebung schützen und weniger den Gamer selbst. 
    Da ist noch der Gamerstuhl mit hoher Kopfstütze, was für die Ergonomie eines entsprechenden Helms auch noch eine Herausforderung darstellt.
    Ich habe leider bisher im Netz nichts gefunden.

    Für Hinweise wäre ich sehr dankbar. 
    Wir würden einen entsprechenden Prototypen auch gern testen und evtl. auch beim Design mithelfen.

    Samstag, 23. Mai 2015

    Wo sind 33Gb?

    Lieber Leser

    Ich habe in meinem Dateisystem eine Differenz der Belegungsgrösse festgestellt.
    In den Eigenschaften des Laufwerks "C", wurde der belegte Speicherplatz mit 145Gb angegeben. Wenn ich aber im Rootverzeichnis alle Dateien inkl. versteckte und Systemdateien markierte und dann in den Eigenschaften nachschaute, zeigte diese mir nur rund 112 Gb an. Das entsprach also rund 33Gb Differenz.
    Heute ging ich diesem Sachverhalt genauer nach. Nach rund 2 Stunden fand ich heraus, dass ich für gewisse Ordner keine Berechtigung besitze, nicht einmal als Admin.
    Der gefundene und versteckte Ordner heisst "RRbackups" und befindet sich direkt im Rootverzeichnis des Laufwerks. Nach dem Hinzufügen der Leseberechtigung zu den Sicherheitseinstellungen für diesen Ordner, habe ich exakt den fehlenden Betrag freigelegt.
    "RRbackups" ist ein Ordner der von IBM's vorinstalliertem "Rescue & Recovery Utility" erstellt wird. Vermutlich ist dieser Ordner auf allen, bzw. vielen, Lenovo-Computern drauf.

    Ich werde nun als nächstes versuchen herauszufinden wozu und was dieses Backup taugt. Ich habe ja schon zwei externe Backups von meiner Maschine, die in unregelmässigen Abständen aktualisiert werden. Vielleicht kann ich den Ordner ja löschen. 33Gb ist nicht gerade wenig auf einer 200gb Festplatte.


    15min später:

    Ich habe die Lösung gefunden:
    Über das "Lenovo Solution Center", im Register "System", fand ich die Funktion "Sicherung".

    Hier im Feld "Lenovo Rescue and Recovery" auf "Starten" klicken......
    Im nächsten Fenster auf den Pfeil rechts unten klicken.....
    Im nächsten und letzten Fenster können Sie nun alle gewünschten Einstellungen vornehmen, inkl. Löschen der Sicherung. Genau das habe ich dann auch gemacht, da ja genügend andere und aktuellere Sicherungen vorhanden sind.

    Tadaa! 33Gb freigelegt.


    Freitag, 24. April 2015

    Vorsicht!

    Hallo lieber Leser

    Heute hatte nun schon zum dritte Mal jemand angerufen, der vorgibt von Microsoft zu sein.
    Die Nummer 0019 898 216 962 (vermutlich aus Puerto Rico).
    Er oder Sie spricht englisch und will Kenntnisse von einem Virus auf meinem Windows Computer haben.

    Auf keinen Fall irgendwelche Informationen preisgeben, dies ist ein(e) Betrüger(in), sofort Aufhängen!

    Ich habe Microsoft angerufen und nachgefragt. Die Antwort:
    "Das war ein Betrüger."
    "Microsoft ruft niemanden von sich aus an!"

    "schon gar nicht in einer Fremdsprache."
    "Erstkontakt wird nur durch den Kunden selbst hergestellt und dann von Microsoft umgehend beantwortet."

    Freitag, 27. Februar 2015

    Netzneutralität

    Hallo lieber Leser

    Grundlage:
     
    Warum braucht es überhaupt ein Gesetz zur Wahrung der Netzneutralität?
     
    Also: Ich miete eine Datenleitung mit einer bestimmten Datenrate; Bsp. 5000/500 (wie auch immer) da will ich als Konsument, doch genau dieses Tempo zum Bezug aller Dienstleistungen aus dem Netz haben! Wenn jetzt ein InternetProvider genau einen Service, den ich nutzen will, drosselt, macht mich das wütend, denn ich habe für eine bestimmte Geschwindigkeit bezahlt, selbst wenn es nur "best effort" heisst.
    Wenn Services gedrosselt werden, ist das nicht mehr "best effort" sondern Beschiss der kleinen Konsumenten und Erpressung der Firmen, welche einen Web-Service Anbieten. Diese bezahlen den Anschluss ans Internet mit dem Hosting doch genau so wie der kleine Kunde! Also ehrlich.....! Das sollte keine Frage sein ob dafür oder dagegen, sondern ob man sich bescheissen lassen will oder nicht. Und eben nur weil es Firmen gibt, die legal bescheissen wollen, bin ich für dieses Gesetz. Somit würde dieser Beschiss endlich illegal.
    Wo "Internet" drauf steht soll auch "Internet" drin sein, und zwar zu 100%.
    Gut erkährt wird die Netzneutralität auf http://netzneutralität.ch/ denn nicht nur in D-Land wird der Endkunde hintergangen auch in der Schweiz wird die Netzneutralität vielerorts verletzt und der Kunde somit hintergangen. Das schlimme ist, der Endkunde ist es sich meist gar nicht bewusst.

    Sonntag, 18. Januar 2015

    Reaktion, Gegenreaktion. Auge um Auge

    Ich finde es schade, dass "wir" so respektlos mit der anderen Religion umgehen. Es ist sicher tragisch was in Paris passiert ist, rechtfertigt aber in meinen Augen die Reaktion des Satireblattes nicht. Auf diese Weise wird der Hass nur noch weiter geschürt.  Und zwar auf beiden Seiten.
    Ich kann dem Verfasser des folgende Artikels nur beipflichten:
    http://m.faz.net/aktuell/politik/gastbeitrag-warum-ich-nicht-charlie-bin-13374816.html

    Vielen Dank